Zunftwanderung vom 21. September 2018

Diese Wanderung versprach eigentlich ein Spaziergang in heimischen Gefilden zu werden. Eine absehbare und nicht unbekannte Route sollte uns wieder zurück auf die Schlossalp führen.

                            Liestal - Nuglar - Hochwald -Dornach

Doch weit gefehlt. Das Drama begann schon in Liestal (uf d'Landschäftler kasch dich eifach nit verloh). Mit dem Chemin de Fer angekommen standen wir einsam und verlassen auf dem Bahnhofsareal bei der Bushaltestelle. Weit und breit kein vierrädriges Gefährt welches uns in solothurnisches Gebiet hätte bringen sollen! 60 Minuten Wartezeit war angesagt - doch mit was totschlagen? Natürlich! Eine Beiz! Gross war aber die Enttäuschung den ausser Cafés oder Verpflegungsautomaten bot sich nichts an und liess das Stimmungsbarometer in den Keller fallen.

Kurzerhand organisierten wir ein Grossraumtaxi um dieser Einöde zu entfliehen, beziehungsweise entfahren. Der Auftrag war einfach - wie der Blitz nach Nuglar, zurück in unseren Heimatkanton.

Doch welch herbe Niederlage musste das Wandergrüppchen erneut hinnehmen? Nicht genug das in strömen regnete! Kein heimeliges Beizchen welches seine Gastfreundschaft anbot und die trockenen Kehlen von innen hätte befeuchten können. Unverdrossen suchten wir nach einer Lösung. Kurzum - unser Hilferuf wurde auf der Schlossalp erhört - Urs, the Boss  himself, holte uns beim Schwarzbueb ab und brachte die Gruppe nach Hobel (besser bekannt unter Hochwald) in die nähe des eigentlich ersten Wanderhalts, der Jägerhütte Schartenfluh. Sichtlich erleichtert stürmten wir die Hütte und labten uns an den bereitgestellten Trinksamen.

Der Rest ist nicht der Rede wert. Aufgetankt und frohen Mutes machten wir uns auf den Weg auf die Schlossalp und stärkten uns bei einem Schlossalp Plättli.

Unvergessen und in bester Erinnerung wird dieser Ausflug bleiben ... Wetter sei Dank!

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